Die internationalen Risiken werden nicht kleiner - "Monitoring International" steht zur Verfügung

Im Frühjahr hatte Creditreform bereits über das Insolvenzgeschehen in Europa 2016 berichtet. Zur Erinnerung: Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Westeuropa (EU-15 sowie Norwegen und Schweiz) verringerte sich im Jahr 2016 um gut 5.700 Fälle bzw. 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt waren noch 169.455 Insolvenzen zu verzeichnen. In der Mehrzahl der betrachteten 17 europäischen Länder war ein rückläufiger Trend zu beobachten. In Spanien (minus 20,0 Prozent) setzte sich das dritte Jahr in Folge die Entspannung fort und in Frankreich (minus 8,4 Prozent) verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erstmals seit fünf Jahren in nennenswerten Umfang. Dennoch liegen die Insolvenzzahlen in beiden Ländern weiterhin höher als vor der Wirtschafts- und Finanzkrise. In Italien kehrte nach dem steilen Anstieg der Insolvenzzahlen ab 2008 erst in jüngster Zeit Beruhigung ein. Zuletzt verringerten sich die Insolvenzen leicht um 6,0 Prozent. Der Anteil Italiens am europaweiten Insolvenzgeschehen ist seit der Krise aber stetig gewachsen. Anstiege gab es in Dänemark (plus 65,6 Prozent), gefolgt von Luxemburg (plus 12,6 Prozent) und Großbritannien (plus 12,2 Prozent).

Too big to fail

Dass damit aber noch keine Entwarnung gegeben werden kann, zeigt die weltweite Entwicklung. Dazu äußert sich der Kreditversicherer Euler Hermes, der längere Forderungslaufzeiten registriert und der hohe Cash-Bestände im Liquiditätsmanagement der Unternehmen auf den großen Kontinenten erkennt. Ron van het Hof führt dazu aus: „Es fällt auf, dass vor allem Unternehmen betroffen waren, denen man aufgrund ihrer Größe den notwendigen Atem in schwierigen Situationen am ehesten zugetraut hätte. Weltweit haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres 74 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro Insolvenz angemeldet. Das sind 30 mehr als im ersten Quartal 2016. Auch regional zeichnen sich Spitzen ab: 25 europäische Konzerne mussten schließen, während es in den USA nur acht waren.“

Was ist zu tun? Hohe Bargeldbestände oder komplexe Kreditversicherungen sind gerade für kleine und mittlere Unternehmen kein geeigneter Weg, um Sicherheit beim Export zu gewinnen. Eine Auslands-Wirtschaftsauskunft weist einen einfacheren Weg, wenn es um die Abnahme der Waren im Ausland und die zeitgerechte Zahlung geht. Creditreform bietet aber nun über die Auskunft hinaus, die am Anfang und vor dem Eingehen einer Geschäftsbeziehung ein Muss ist, eine weitere Möglichkeit, jederzeit über die Bonität auch ausländischer Unternehmen auf dem Laufenden zu sein: „Monitoring International“.

Auch international auf dem Laufenden bleiben

Es geht darum, den Kunden im Ausland dauerhaft und lückenlos im Hinblick auf Veränderungen seiner Bonität zu überwachen. Für den Unternehmer nicht leicht: Sprachgrenzen, unterschiedliche Mentalitäten sowie Rechtssysteme und schließlich nehmen die Konzentration auf den fremden Markt sowie seine Lieferung und Leistung ihn ganz in Anspruch. Weit entfernt kann sich die Geschäftssituation und damit die Bonität von Unternehmen sehr schnell ändern, ohne dass dies für den Geschäftspartner in Deutschland immer zeitnah zu bemerken ist. Mit dem „Creditreform Monitoring International“ ist es möglich, alle wichtigen Bestandskunden und Lieferanten zu überwachen. Zeitnah erhältlich liegen alle relevanten Informationen zu Veränderungen vor: Das reicht von der Firmierung, der Anschrift über die Kommunikationsdaten und dem Firmenstatus bis hin zur Bonitätsbewertung, der Zahlungsweise und dem Krediturteil. Alle Informationen der Auskunft können fokussiert werden. Die konstante Überwachung wichtiger Kunden und Lieferanten im internationalen Geschäft ermöglicht die Risikofrüherkennung durch Monitoring aller bonitätsrelevanten Merkmale. Gerade die problemlose Beobachtung von Dauerschuldverhältnissen ist eine ideale Ergänzung zur „Wirtschaftsauskunft International“. Die Mindestlaufzeit beträgt zwölf Monate, danach ist sie monatlich kündbar. Die einfache IT- und Prozessintegration durch strukturierte Daten machen den Einsatz problemlos.

Zur Einführung hält Creditreform ein kostenloses Angebot für Mitglieder bereit und erlaubt für zwölf Monate gratis, wichtige Auskunftskapitel der internationalen Geschäftspartner zu überwachen.  

https://www.creditreform.de/monitoring/

 

 

© 2018 Verband der Vereine Creditreform e.V.

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