Kurt Müller: Eigene Nachhaltigkeit zeigen mit dem EcoZert

Die Kurt Müller GmbH ist schon seit vielen Jahren Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit. Für ihre Unternehmenskommunikation nutzt sie jetzt die Nachhaltigkeitsauszeichnung EcoZert von Creditreform.

Großes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit

„Das Thema Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen“, sagt Marion Müller mit Nachdruck. Sie ist Marketingleiterin und Prokuristin der Kurt Müller GmbH und hier vor allem für die Bereiche Strategie, Marketing, Nachhaltigkeit, Qualitätsmanagement und Projekte zuständig.

Dass Marion Müller mit dieser Aussage kein Greenwashing betreibt, beweist das große Engagement des Großhandelsunternehmens für Hygienebedarf. Bereits im Jahr 2013 erhielt es die Auszeichnung der European Business Awards im Bereich Sustainability. Schon 2010 hatte das Unternehmen in Solarstrom investiert, konnte durchgängig positive Bonitätsbewertungen vorweisen und setzte zahlreiche soziale Maßnahmen für seine Mitarbeiter um.

Über das Unternehmen

  • Produktportfolio: Hygienebedarf für den Außer-Haus-Markt – von Hygienepapieren und Spendersystemen über Seifen und Desinfektionsmittel bis zu Müllsäcken, Gebäudereinigerbedarf und Schutzprodukten
  • Gründung im Jahr 1983 als „Hygienedienst Kurt Müller“, seit 1988 Kurt Müller GmbH
  • Standort: Pulheim-Brauweiler
  • rund 100 Mitarbeiter
  • Geschäftsführender Gesellschafter: Frank Müller
  • Website: https://www.mueller-hygiene.de/

Klimaneutrales Unternehmen

CO2-Emmissionen erfasst die Kurt Müller GmbH, die aktuell für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert ist, seit 2018. Weil sie alle noch nicht vermeidbaren CO2-Emmissionen über die Unterstützung von Klimaschutzprojekten kompensiert, darf sie sich seit 2019 „klimaneutrales Unternehmen“ nennen. „Wir engagieren uns für den Waldschutz und produzieren einen Großteil unseres Strombedarfs selbst. Unsere Ausliefer-LKWs würden mit Strom derzeit noch nicht wirtschaftlich arbeiten. Unsere Flurförderfahrzeuge sind aber schon sämtlich darauf umgestellt“, erzählt Marion Müller.  

Seit 2020 ist das Unternehmen Zeichnerin des UN Global Compact, unterstützt die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und dokumentiert dies in seinen Fortschrittsberichten. „Bereits zwei Jahre bevor wir als große Kapitalgesellschaft berichtspflichtig werden, haben wir 2022 unsere erste Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht“, sagt Marion Müller stolz.

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Ziele und Aktivitäten müssen klar dokumentiert werden

„Als Familienunternehmen denken wir nicht nur von Quartal zu Quartal, sondern auch weit darüber hinaus“, erklärt sie. Die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit ist ihr sehr wichtig. Dabei komme es darauf an, im Kleinen anzufangen und etwas für die Gesellschaft zu tun. „Allerdings“, so die Marketingleiterin, „müssen die Ziele und konkreten Aktivitäten auch nachvollziehbar sein und schwarz auf weiß dokumentiert werden. Nur so kann man sich von reinen Imagemaßnahmen unterscheiden“.

Viele Unternehmen sähen die aufwändige Dokumentation in Nachhaltigkeitsberichten als lästige Pflicht an. „Wir wollen nicht erst darauf warten, gezwungen zu werden und dokumentieren lieber freiwillig und aus Überzeugung. Wir sehen weniger die Last als die Chance“, sagt sie und möchte damit auch andere Unternehmen dazu ermutigen, sich zeitig mit ihrem CO2-Fußabdruck auseinanderzusetzen. Es sei erwiesen, dass Firmen, die nachhaltig agierten und dies auch dokumentierten, wirtschaftlich erfolgreicher seien. So bekomme man letztlich auch einen guten Überblick über das eigene Standing.

EcoZert: Auszeichnung mit Renommee

Als sie von der Creditreform Nachhaltigkeitsauszeichnung EcoZert erfuhr, war sie gleich begeistert. „Wir haben schon andere Nachhaltigkeitsauszeichnungen, aber hier hat uns vor allem auch das Renommee von Creditreform überzeugt.“

In einem ersten Gespräch wurde ihr die Auszeichnung vorgestellt und das Procedere erläutert. Zwar waren etliche Unterlagen einzuliefern, aber durch ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit war die Kurt Müller GmbH gut gerüstet. „Besonders gut gefallen hat mir, dass Creditreform die Unterlagen nicht einfach nur angefordert, sondern auch kritisch geprüft und Nachfragen gestellt hat. Daran konnte man sehen, dass es sich hier nicht nur um eine wertlose Plakette handelt, wie sie inzwischen ja auch häufig angeboten werden.“

Kostenfreie Vorprüfung und strukturierter Prüfprozess

Der Prüfprozess gestaltete sich insgesamt als sehr klar und strukturiert. „Gab es Rückfragen, haben die Rating-Experten von Creditreform uns den Fragebogen zurückgespielt und genau markiert, was noch fehlt. Auch wir konnten jederzeit Fragen stellen“.

Gut findet Marion Müller auch, dass es die Möglichkeit einer kostenfreien Vorprüfung gibt. Dabei können interessierte Unternehmen mit Hilfe eines Fragebogens vorab herausfinden, ob sie die Kriterien für die Auszeichnung überhaupt erfüllen. Das sei vor allem für Neulinge auf diesem Gebiet besonders wertvoll und würde Unsicherheiten vorbeugen. Bis zum Erhalt des EcoZerts habe der Prozess knapp 2 Monate gedauert.

Eigene Nachhaltigkeit nach außen kommunizieren

„Die Auszeichnung hilft Unternehmen wie uns dabei, das eigene Engagement nach außen zu kommunizieren.“ Dies sei nicht nur in Bezug auf das eigene Image wichtig, sondern beispielswiese auch auf den Fachkräftemangel. „Immer mehr junge Bewerber achten ganz besonders darauf, wie wir als potenzieller Arbeitgeber in Sachen Nachhaltigkeit aufgestellt sind“, sagt sie. Auch die eigenen Kunden, die größtenteils dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz unterliegen, würden künftig noch stärker auf die Nachhaltigkeit ihrer Lieferanten achten. Daher sei es immer wichtiger, zu zeigen, wo man als Unternehmen stehe. „Mit dem EcoZert können wir auf einen Blick zeigen, dass wir strenge Nachhaltigkeitsstandards erfüllen“, betont Marion Müller.

Über das EcoZert

Mit dem EcoZert von Creditreform können Unternehmen die eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen auszeichnen lassen und aktiv nach außen kommunizieren. Mit dem EcoZert als Visitenkarte für nachhaltiges Handeln schaffen Unternehmer Vertrauen bei Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern, können sich positiv gegenüber Wettbewerbern abheben und Banken sowie Kapitalgeber überzeugen.

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