Creditreform Dortmund Regionales

Regionales: 42,195 Kilometer durch New York und ein großer Traum

Unser Kollege Reinhard Goldmann hat sich einen besonderen Traum erfüllt und ist beim New Yorker City Marathon an den Start gegangen. Mit einer Zeit von 3:27:28 Stunden hat er nicht nur eine beeindruckende Leistung erzielt, sondern ist auch seinem Ziel, alle sechs großen Marathons der Welt zu absolvieren, einen weiteren Schritt nähergekommen. Hier berichtet er von seinem Erlebnis.

Mein New York Marathon

Ein Meilenstein auf dem Weg zum Six-Star-Finisher

Es gibt Momente im Leben, die sich zunächst über Monate und Jahre hinweg formen, um dann an einem einzigen Wochenende ihre volle Pracht zu entfalten. 

Mein Lauf durch die fünf Stadteile von New York war genau ein solcher Moment, getragen von tiefer Freundschaft, eiserner Disziplin und einem großen Traum.

Der Auftakt: Gemeinsam durch den Big Apple

Das Abenteuer begann nicht erst Sonntag an der Startlinie auf Staten Island, sondern bereits am Samstag beim Abbott Dash to the Finish Line 5K.

Begleitet von unseren beiden besten Freunden liefen meine Frau und ich die fünf Kilometer von den Vereinten Nationen bis hinein in den herbstlichen Central Park.

Es war das perfekte Warm-up. Kein Druck, nur das gemeinsame Lachen, die Vorfreude in der Luft und das unbezahlbare Gefühl, Menschen an seiner Seite zu wissen, die sich gerne anstrengen, um gemeinsame Ziele und Wünsche zu erreichen.  

Der Sonntag: 42,195 Kilometer Gänsehaut

Am Sonntag schlug dann meine Stunde der Wahrheit, die Belohnung für 20 Wochen Vorbereitung! 

Viele frühmorgendliche Läufe zur Arbeit, zahlreiche Trainingseinheiten in der Mittagspause und die Longruns an den Samstagen bildeten zwar eine solide Grundlage, aber letztlich hängt vieles von kleinen Faktoren am Renntag ab. 

Und der TCS New York City Marathon fordert seinen Tribut, emotional und körperlich. 

Bei herrlichem Wetter und perfekten Lauftemperaturen begann das Rennen um 09:10 Uhr mit dem gewaltigen und steilen Start auf der Verrazzano-Narrow-Bridge.

Über die bebenden Straßen von Brooklyn und Queens ging es durch die legendäre Stille der Queensboro Bridge, weiter durch die Bronx bis hin zum finalen Hexenkessel in Manhattan und dem Zieleinlauf im traumhaft schönen Central Park. 

Die gigantische Kulisse und die Anfeuerungsrufe der New Yorker am Streckenrand schmerzten in den Ohren, motivierten die müden Beine aber unaufhaltsam weiter. 

Wahrlich eine Kulisse und eine Unterstützung, die einmalig auf der Welt sind. 

Am Ende lief ich in einer Zeit von 3:278:28 Stunden über die Ziellinie. Platz 6.444 von 61.062 Teilnehmern. Mega! Danke, New York!

Vier von sechs Marathons sind geschafft

Dieser Erfolg in New York ist ein ganz besonderer Meilenstein in meiner persönlichen Chronik, die nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt geschrieben wird. 

Vor etwas mehr als zehn Jahren reifte eine Idee zu einem Lebensprojekt: die damals sechs größten Marathons der Welt bezwingen. 

Mit dem erfolgreichen Überqueren der Ziellinie in New York steht nun fest: 

Vier von sechs Marathons absolviert!

Ein solches Langzeitprojekt lässt sich nur schwer im Alleingang bewältigen. Es braucht ein Umfeld, das diesen Weg mitträgt. 

Daher bin ich Creditreform Dortmund, einem echten Familienbetrieb, unfassbar dankbar. 

In einer Zeit, in der Flexibilität oft nur ein Wort ist, wurden hier Rahmenbedingungen geschaffen, die es ermöglichen, neben dem Beruf auch Zeit für das Training zu finden. 

Als Zeichen der echten Anteilnahme und Wertschätzung gab es zudem einen kleinen Reisekostenzuschuss für mein Abenteuer in New York. 

Es ist dieses familiäre Miteinander, das zeigt: Hier wird nicht nur gearbeitet, hier wird auch an den Träumen der Mitarbeiter Anteil genommen.