Inkassounternehmen beauftragen: Darauf kommt es an

Inkassounternehmen beauftragen: Darauf kommt es an

Zahlt der Kunde nicht, fehlt Unternehmern die Entlohnung für ihre Arbeit. Inkassounternehmen können hier unterstützen. Doch wie arbeitet ein Inkassounternehmen und wie kann man es beauftragen?

Inkassounternehmen beauftragen: Wie arbeitet ein Inkassounternehmen?

Wenn unbezahlte Rechnungen sich summieren, ist es an der Zeit, ein Inkassounternehmen zu beauftragen. Auch wenn der Begriff „Inkasso“ vielen nicht unbekannt ist, wissen doch nur wenige, wie Inkasso genau funktioniert, wie ein Inkassounternehmen arbeitet und welche Schritte der Inkassoprozess umfasst. Je nach Sachstand gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, um Gläubigern zu ihrem Recht zu verhelfen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen vorgerichtlichen und gerichtlichen Maßnahmen. Führt das sogenannte vorgerichtliche Inkasso nicht zum gewünschten Erfolg, können gerichtliche Maßnahmen folgen.

Weiterer Artikelinhalt:

  • Top 6 Dinge, die Sie vor dem Inkasso beauftragen beachten sollten
  • Inkassounternehmen beauftragen: So finden Sie das richtige Unternehmen
  • Checkliste: Was gute Inkassofirmen bieten können
     

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Überblick: Wie seriöse Inkassobüros Sie unterstützen

  • 1. Abwicklung des vorgerichtlichen Inkassos

    Klassischerweise unterstützen Inkassounternehmen ihre Auftraggeber (Gläubiger), indem sie Kontakt zu ihren Schuldnern suchen und diese dazu bewegen, unbezahlte Rechnungen zu begleichen. Die meisten Inkassoaufträge werden vorgerichtlich abgewickelt – also ohne einen Anwalt einzuschalten. Dabei geht es vor allem darum, das geschuldete Geld ohne große Kosten und ohne viel Aufwand für den Auftraggeber einzuziehen. Das Inkassobüro prüft zunächst die wirtschaftliche Situation des Schuldners. Anschließend mahnt es schriftlich und telefonisch. Auch über mögliche Summen und Zahlungen wird in diesem Zuge verhandelt.

  • 2. Einleitung des gerichtlichen Mahnverfahrens

    Verlaufen die vorgerichtlichen Maßnahmen ohne Erfolg, sind Inkassounternehmen wie Creditreform in der Lage, auf Wunsch des Auftraggebers auch das gerichtliche Mahnverfahren einzuleiten. Sollte dies der Wunsch des Auftraggebers sein, prüft der Inkassodienstleister den Schuldner entsprechend. So soll vorab herausgefunden werden, ob sich ein solches Mahnverfahren überhaupt lohnt. Viele Schuldner bezahlen allerdings meist häufig, wenn sie einen Vollstreckungsbescheid bekommen.

    Tipp: Gerichtskostenrechner

    Unser kostenfreier Gerichtskostenrechner hilft Ihnen, das Kostenrisiko eines Gerichtsverfahrens besser abzuschätzen.

  • 3. Begleitung der Zwangsvollstreckung

    Ist auch nach dem Vollstreckungsbescheid keine Zahlung erfolgt, kommt es zur Zwangsvollstreckung. Dabei übernehmen seriöse Inkassounternehmen wie Creditreform nicht nur die Korrespondenz mit den Gerichten und den Gerichtsvollziehern, sondern loten aus, welche Maßnahmen für den Gläubiger die besten Erfolgsaussichten bringen.

  • 4. Übernahme der Titelüberwachung

    Auch wenn ein Urteil nicht unmittelbar vollstreckt werden kann, begleiten viele Inkassounternehmen ihre Kunden weiterhin. Da ein Gläubigertitel 30 Jahre lang gültig bleibt, macht es Sinn, die Schuldner und ihre finanzielle Situation weiter im Blick zu behalten. Ändert sich diese, unternimmt das Inkassounternehmen weitere Vollstreckungsversuche.

  • 5. Passgenaues Mahnwesen

    Nicht nur im Einzelfall kann es sinnvoll sein, ein Inkassounternehmen zu beauftragen. Wer es gar nicht erst so weit kommen lassen und seine eigene Buchhaltung entlasten möchte, kann auch zu diesem Zweck Inkassobüros beauftragen. Inkassodienstleister wie Creditreform bieten Ihnen auch die Möglichkeit, ein passgenaues Mahnwesen für Ihr Unternehmen zu erstellen, die Bonität Ihrer Geschäftspartner zu prüfen oder Sie mit einem Mahnservice zu unterstützen.

Die Voraussetzungen: Wann können Sie ein Inkassounternehmen beauftragen?

Grundsätzlich kann jeder – egal ob Privatperson oder Unternehmen – ein Inkassounternehmen einschalten, wenn es Unterstützung bei der Eintreibung seiner offenen Forderungen benötigt. Auch bei kleineren Summen kann es sich bereits lohnen, über Inkasso nachzudenken. Allerdings muss gewährleistet sein, dass die Forderung berechtigt und Verzug eingetreten ist. Voraussetzung für den Schuldenverzug ist, dass der Schuldner auf eine Mahnung nach Fälligkeit nicht reagiert hat oder er nicht innerhalb der 30-tägigen Zahlungsfrist (nach § 286 Abs. 3 BGB) nach Zugang der Rechnung mit einer Zahlung reagiert hat.

Inkasso beauftragen: Den passenden Anbieter finden

Wer ein Inkassounternehmen beauftragen möchte, sollte sich also vorab sehr genau über die verschiedenen Inkassoanbieter informieren. Die Frage: Welches Inkassobüro passt zu meinen Bedürfnissen, sollte dabei eine wichtige Rolle spielen.

Sie sind auf der Suche nach einem seriösen Inkassounternehmen, das Ihnen bei Ihren offenen Forderungen zur Seite steht?

Creditreform als Inkassounternehmen beauftragen


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