Etepetete bündelt Geschäftsprozesse im E-Commerce

Etepetete bündelt Geschäftsprozesse im E-Commerce

Kundenerfolg: Erfahren Sie im Interview wie etepetete über die CrefoPay-API sein Risiko-, Zahlungs- und Forderungsmanagement für die kompletten Geschäftsprozesse im E-Commerce abwickelt.

Bio-Onlineshop für krummes Obst & Gemüse

"Frisch vom Feld bis an die Haustür"

Start-ups haben ihre eigenen Geschichten. Und bei unserem Kunden etepetete ist vor allem der Name Programm. Wenn auch im umgekehrten Sinne. Denn eines ist das mittlerweile mehr als 130 Mitarbeiter starke Team um die Gründer Chris & Georg sicher nicht: geziert, pingelig oder übertrieben zimperlich. Bei der etepetete GmbH hat man sich darauf spezialisiert, den Zugang zu Obst und Gemüse nachhaltiger zu gestalten. Und dabei geht es sowohl um die Verwertung des „krummen“ Gemüses, als auch um die Rettung von Überproduktionen. Wir haben mit Stephanie Knödlseder (Marketing Manager) und Nicolas Schmohl (Digital Product Owner) von etepetete über das Geschäft und die Herausforderungen im Onlinevertrieb gesprochen und beleuchtet, wie CrefoPay dabei unterstützt.

Über das Unternehmen:

  • Die etepete GmbH ist auf die Verwertung von krummem, unperfektem Bio-Obst und -Gemüse spezialisiert
  • Die Firma wurde 2015 gegründet, die Produktion findet seit 2019 im Allgäu statt
  • Heute arbeiten rund 90 Mitarbeiter für das Start-Up in München
  • etepete steht für nachhaltigen Lieferservice, umweltfreundliche Verpackungen und 100% Bio-Qualität
  • Onlineshop: www.etepetete-bio.de

 

Kundeninterview mit etepetete über die Abwicklung von Abonnements im Onlinevertrieb


Creditreform: Mittlerweile habt ihr einige Bekanntheit erreicht und verzeichnet ein ordentliches Wachstum des Geschäfts. Ist dabei alleine die Verwertung von nicht normgerechten Gemüse euer Fokus?


Nicolas Schmohl: Nein. Die Grundidee bei etepetete war natürlich, die Verschwendung von Gemüse und Obst zu reduzieren und das sog. „krumme“ Gemüse, welches nicht in den regulären Handel gelangt, einer Vermarktung zuzuführen. Damit hat alles angefangen. Aber der Nachhaltigkeitsgedanke wird bei uns deutlich weiter gespannt. Wir betrachten auch die Themen Überproduktion oder nicht abgenommene Waren. Gerade in Zeiten der Pandemie gab es den einen oder anderen Ansatz für die Verwertung, wenn große Handelsketten die Waren nicht abgenommen haben.

Darüber hinaus konzentrieren wir uns auch auf effiziente Prozesse. Zum Beispiel direkt bei den Erzeugern. Anstelle einer Vorsortierung der Ware beim Landwirt ermöglichen wir eine vollständige Abnahme der Produktion und vermarkten die Ware „gemischt“. Das löst im Vorhinein etliche Problemstellungen des klassischen Warenkreislaufs.
 

Creditreform: Stichwort „Pandemie“. Inwieweit hat diese euer Geschäft beeinflusst?


Stephanie Knödlseder: Gutes Stichwort! Wir haben mit Beginn der Pandemie gemerkt, dass das Interesse an unserem Abonnement-Modell stark gestiegen ist. Insgesamt konnte ja verzeichnet werden, dass viele E-Commerce-Konzepte eine starke Nachfrage erfahren haben. Und wie eben schon angedeutet: In manchen Bereichen wurden Waren nicht wie geplant abgenommen, so dass die Frage einer Verwertung der Produkte auf dem Tisch war. Dabei haben wir über unsere Plattform die eine oder andere Lieferung vor der Vernichtung gerettet.

 

Creditreform: Seit Mitte 2020 arbeiten wir mit euch zusammen. Ihr verantwortet den digitalen Vertrieb und die Vermarktung bei etepetete. Vielleicht könnt ihr einmal skizzieren, was eure Herausforderungen waren.
 

Nicolas Schmohl: Wir haben uns letztes Jahr auf die Umstellung einer neuen Shopversion vorbereitet. Nur beim Thema Zahlungsabwicklung gab es noch offene Punkte und wir benötigten dann sehr schnell eine Zahlungslösung. Da wir mit Creditreform im Forderungsmanagement zusammengearbeitet haben, ergab sich der Ansatzpunkt, CrefoPay zu nutzen. Klasse war, dass wir die Anbindung an euer System und eure API-Schnittstelle dann in nur einem Monat realisiert haben und starten konnten.
 

Creditreform: Was waren eure Anforderungen an die Zahlungsabwicklung?


Stephanie Knödlseder: Unser Geschäftsmodell ist ja ein wenig speziell. Wir vermarkten die Waren in Form eines Abonnements. Das macht die Planung insgesamt einfacher und ermöglicht es uns, die Warenverteilung und die Abnahme bei den Erzeugern besser zu steuern. Die Kunden erhalten in der Regel alle 1-3 Wochen eine Box von uns. Das kann eine Obst-, Gemüse oder Mischbox sein. Es handelt sich also um wiederkehrende Zahlungsprozesse. In diesem Zusammenhang geht es natürlich um die Koordination des Abonnements. Des Weiteren haben wir immer sehr stark auf die klassische Lastschrift gesetzt, wollten die Zahlungsarten jedoch erweitern, um im Check-out eine bessere Conversion zu ermöglichen. Mit CrefoPay haben wir eine Lösung bekommen, bei der wir alternative Zahlungsarten wie die Kreditkarte oder E-Wallets einbinden können und darüber eine Plattform, die uns ein passgenaues Risikomanagement für die Lastschriften ermöglicht.
 

Creditreform: Abonnements sind natürlich immer ein Spezialfall. Aber Zahlungslösungen gibt es diesbezüglich doch auch viele am Markt…
 

Nicolas Schmohl: Das stimmt. Wir nutzen allerdings eine eigene Abonnementverwaltung und suchten ein System, dass die Steuerung dann auch bei uns ermöglicht. Darüber hinaus ist uns die Kombination aus Risiko-, Zahlungs- und Forderungsmanagement wichtig. Denn es geht nicht nur um die simple Ausführung der Transaktionen, sondern auch um die smarte Steuerung der Zahlungsprozesse und der jeweiligen Risiken. Mit dem Risikomanagement von CrefoPay haben wir die Quote der Rücklastschriften deutlich senken können. Für uns war in der Anbindung ein wesentlicher Vorteil zu erkennen. Alle Herausforderungen in unserem Prozess der Zahlungsabwicklung sind über eine Schnittstelle angebunden. Von der Risikoprüfung über Betrugsprävention, Zahlungsabwicklung, Mahnwesen und eine spätere Inkassobearbeitung können wir alles über die CrefoPay-API aus unserem System ansteuern. Das vereinfacht viele Dinge.
 

Creditreform: Thema Risikomanagement, wie geht ihr hierbei vor bzw. was ist euch besonders wichtig?
 

Nicolas Schmohl: Das Risikomanagement haben wir mit CrefoPay deutlich ausgebaut. Wir stehen mit euren Kolleginnen und Kollegen eigentlich regelmäßig im Austausch und analysieren, welche Risikoparameter wir optimieren müssen. Mittlerweile lassen wir schon ziemlich viel zu, was zu einer hohen Conversion-Rate führt. Die Ausfälle haben wir dabei aber absolut im Griff. Diese feine Steuerung und die Begleitung bei der Wahl der Risikoeinstellungen macht uns das Tagesgeschäft sehr einfach. So haben wir zum Beispiel äußerst schnell justieren können, welche Risikoscores für uns noch akzeptabel sind, ohne zu viel Ausfälle auszulösen.
 

Creditreform: Was steht für euch als nächstes auf der Agenda in Sachen Onlinehop?


Stephanie Knödlseder:Wir beschäftigen uns gerade mit der Expansion unseres Shops in andere Länder und möchten die angebotenen Zahlungsarten gerne auch erweitern. Derzeit sind wir dazu mit euch in Abstimmung.
 

Creditreform: Vielen Dank euch beiden für das Gespräch!

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CrefoPay ist ein Gemeinschaftsprodukt von Unternehmen der Creditreform Gruppe. CrefoPay ermöglicht Unternehmen die Abwicklung von Zahlungen mit den allen gängigen Zahlarten – im E-Commerce und direkt am Point of Service. Modernste Technologien bieten Ihnen eine individuelle Risiko – und Zahlungssteuerung und somit eine innovative Komplettlösung für sicheres Verkaufen im Internet. Wenn Sie an den CrefoPay-Lösungen interessiert sind, kontaktieren Sie uns gerne!

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